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Ausgangslage


Jaroslave Rusková, Beitrag für Fotowettbewerb

Der bayerisch-tschechische Grenzraum kann sich nur gemeinsam im Wettbewerb der Regionen in Europa behaupten und die mit der EU-Osterweiterung verbundenen Chancen und Vorteile nutzen. Für die regionale und kommunale Entwicklung ist dabei die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis zwischen Bayern und der Tschechischen Republik von großer Bedeutung.

Seit der Grenzöffnung wurden von unterschiedlichen Trägern bereits eine Vielzahl von Projekten und Maßnahmen mit guten Erfolgen durchgeführt. Hier finden Sie einen auszugsweisen Überblick.

Dennoch erschweren im bayerisch-tschechischen Grenzraum nach wie vor insbesondere folgende Faktoren die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und die Entwicklung guter nachbarschaftlicher Beziehungen:


Vaclav Chabr, Beitrag für Fotowettbewerb

Auch sprachliche Verständigungsschwierigkeiten und nur bedingt überwundene historische Ereignisse, die in Kriegs- und Nachkriegszeit entstanden sind, spielen dabei keine unwesentliche Rolle.

Eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit ist jedoch abhängig von der Stimmung im Grenzraum und der Qualität des nachbarschaftlichen Verhältnisses. Erfahrungswerte aus anderen Grenzräumen zeigen, dass ohne mentale Voraussetzungen, ohne ein gemeinsames Bewusstsein und ohne den Abbau von Vorurteilen ein Zusammenwachsen und somit letztendlich eine Stärkung der Region nur bedingt möglich ist.

Vor diesem Hintergrund wird es gerade im bayerisch-tschechischen Grenzraum zukünftig vor allem um

gehen.

Grenzübschreitende Zusammenarbeit ist damit mehr als nur die Realisierung gemeinsamer (infrastruktureller) Projekte.

Datengrundlage und weiterführende Literatur